
Das ist die Mama. Ein französischer Hütehund. Jetzt wohnt hier also dieses wuschelige 16 Wochen alte Ding. Wir haben sie gestern vom Züchter abgeholt. Sie wurde in den Kofferraum gesetzt und war sehr still und ängstlich. Nach 6 Minuten Fahrt sah ich im Rückspiegel wie sie neugierig über die Sitze kletterte. Sie arbeitete sich nach Vorne und saß dann zwischen den Vordersitzen und legte ihren Kopf zum kuscheln auf mein Bein. Da die kleine Fluse auf dem Beifahrersitz saß wurde auch sie ausgiebig bekuschelt. Da die Fahrt sehr lang war schlief die kleine Fluse irgendwann ein und der Hund lag mit seinem großen Kopf bei ihr im Schoß.
Fotos gibts grad noch nicht. Wir haben zwar jetzt Internet (hipphipphurra!!!!) aber das Kamerakabel ist noch in Hamburg.
Der Krachmacher hat sich riesig gefreut. Der Hund ist offiziell seiner. Jetzt toben die beiden zusammen durch den Garten. An der Leine läuft sie auch schon. Gestern Abend hat sie nicht verstanden was das soll, aber heute Morgen nach ein paar Minuten klappte das total gut. Der Krachmacher ist dann mit ihr aufm Deich rumspaziert. Perfekt. Sie bleibt ruhig liegend während die kleine Fluse untersucht wie lang die Zunge ist.
Nur der Name fehlt noch.
Die Katze findet das übrigens auch alles ganz OK. Sie liegt immer so in 1 Meter Entfernung zu dem neuen Tier und sieht so aus als würde sie gerne näher rücken.
Und sonst? Alles gut. Wir kommen voran. Wir haben noch keinen Herd. Deshalb gibt es immer Waffeln. Am Mittwoch wir der Holzofen für die Küche geliefert. Und wir fahren nach Hamburg Sachen packen. Am Wochenende wird dann alles in einen Transporter gehievt und hier her gefahren.
Das Schlafzimmer mit 2.5 Meter Familienbett entsteht grad. Alles andere ist noch sehr provisorisch. Aber es gibt eine Badewanne. Wir baden alle fast jeden Tag.
Am Freitag waren wir mit der Schule Karotten ausbuddeln. Eine Bekannte des Erziehers, der in der Schule arbeitet baut Karotten für den Völkelsaft an. Zur Zeit ist es sehr nass auf den Feldern und so konnten die nicht alle Karotten ernten. Der Trecker versinkt sonst. Also blieben ein paar Reihen stehen. Die durften wir abernten und mitnehmen. Das war ein Spaß. Bis zu den Knien im Schmodder haben wir riesige, verzaubert aussehende Karotten ausgegraben.
Es ist noch etwas merkwürdig hier im Niemandsland jetzt online zu sein... mal schauen... Ich glaub das Landleben macht etwas wortkarg.
























