Also jetzt muss ich die Antworten auf Kommentare hier hin tippen. Ich hoffe das stört keinen.
Liebe Mohnmarzipan,
ich kann es Dir sogar ganz einfach machen mit der Recherche für Deine Abschlussarbeit. Bitteschön: Fertig.
Dort findest Du auch das Buch von Thomas Spiegler.
Es heißt: Home Education in Deutschland: Hintergründe - Praxis - Entwicklung. Und Du kannst es bei Amazon bestellen. Ich hab mit Ihm telefoniert und er erzählte, dass das Buch fast genau die Diss. ist. Er musste quasi nix ändern oder kürzen. Er hat qualitativ gearbeitet. Er hat die Szene kennengelernt und ein Stück begleitet.
Hallo Mareen,

Hey super. Dann habe ich somit endlich mein drittes Prüfungsthema und das Buch estelle ich mir auch gleich.
AntwortenLöschenSowohl mein Freund (Erzieher) wie auch ich (Erziehungswissenschaftlerin) haen nach der Geburt unserer Tochter festgestellt, dass wir Erziehung ziemlich doof finden. Und so unpassend um mit seinem Kind zusammenzuleben. ;-)
Und langsam füllt sich dieses Gefühl nun auch mit theoretischen Inhalten- das ist ziemlich spannend.
Danke für den Link. Mir fällt ein Stein vom Herzen.
Hallo Kittie!
AntwortenLöschendanke für die Antwort! - Ich kann sie auch sehr gut nachvollziehen. Es bleibt die Frage, wann sich da denn endlich in Deutschland was ändert... trotz allem: ihr habt meinen größten Respekt, denn so wie ihr es lebt, ist wohl die beste aller momentan möglichen Alternativen. Unser "großer" Sohn ist auch so ein ruhiger konzentrierter Krümel, es bleibt spannend, wie wir das dann in ein paar Jahren lösen werden...
Danke für deine Einblicke in euren Alltag. Liebe Grüße,
Mareen
TAZ 30.01.2010
AntwortenLöschen"Es ist ein hohes Gut, dass der demokratische Staat von seinen jüngsten Bürgern neben der neunjährigen Schulpflicht verlangen kann, in eine Schule zu gehen, in der sie Toleranz lernen müssen GEGENÜBER MENSCHEN UND IDEEN, DIE IHREN ELTERN VIELLEICHT NICHT SO GEFALLEN.
Sicher, manche staatliche Schulen sind, etwa was das Niveau oder die Ausstattung angeht, zum Erbarmen. Und, keine Frage, der Wissensstand der Hausunterrichts-Kinder kann bestenfalls umfassender sein als der von Schülern öffentlicher Schulen. Dies aber sind alles nicht ausreichende Gründe, um die Schulpflicht aufzuweichen. Denn wer die staatliche Schule vor Ort dem teuren Nachwuchs nicht zumuten will, dem bietet sich eine Fülle öffentlicher Schulen in privater Trägerschaft, die solche Defizite ausgleichen - zu erträglichen und meist sozial gestaffelten Preisen."
Lieber feiger.. äh.. tschudligung anonymer Schreiber,
AntwortenLöschenbei dem von Dir zitierten TAZ-Artikel handelt es sich um einen Kommentar über fundamentalistische Christen, die ihre Kinder nicht in die Schule geben wollen weil sie dort hören würden wie man Babys macht und dass eventuell doch nicht Gott uns alle gebastelt hat.
Wenn schon mit Zitaten (statt mit eigen Argumenten) kämpfen dann doch bitte richtig. Das Zitat stamm aus einem Pro und Kontra Geschreibsel auf TAZonline. Du hast dir die eine Meinung gegönnt, ich vervollständige das Bild mal mit dem letzten Satz des artikels ;)
"Indem Kommunen und Reforminitiativen eigene gute Schulen gründen. Und indem die Eltern dem Staat ihre Kinder wegnehmen, solange er sie für seinen Sortierauftrag missbraucht. Eltern sollten mit Fördervereinen die Staatsschule unterwandern, sie in Schulgremien zivilisieren; und sie sollten, schmerzvollster Akt, ihre Kinder selbst unterrichten. In diesem Sinne kann Homeschooling eine nützliche Waffe sein."
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/soll-homeschooling-in-deutschland-verboten-bleiben/
Ich werde nicht weiter antworten auf so unseriöse Seitenhiebe, wenn Du Dir kein Gesicht (also einen Namen) gibst.
Sag mir doch noch wie Du darauf kommst aus einem so alten online-Artikel zu zitieren, lag der grad bei dir rum?
Für eine echte Argumentation stehe ich übrigens gern zur Verfügung ;)