Das Wasser geht weg! Es wird immer weniger. Bald sind die Wiesen wieder frei. Dann können die Tiere ihre Notunterkünfte verlassen und wieder wild durch die Gegend pesen. Wir haben sogar jetzt bei dem extremen Hochwasser eine Ponyweide gefunden die Hochwasserresistent ist. Die hatte uns der Agrarverein schon im Herbst angeboten, aber mir war sie zu weit weg (am Ende des Schotterweges, der unsere Strasse darstellt). Ich hätte die Ponys lieber gegenüber gehabt, so dass ich sie vom Küchenfenster aus sehen kann. Aber wie gesagt haben wir jetzt festgestellt dass die Wiese da hinten trocken bleibt. Jetzt müssen wir uns ums einzäunen kümmern und um einen Freund für Bo. Denn zu der alten Gruppe möchte ich sie nicht wieder stellen. Irgendwie war das nicht das Optimale. Jetzt hier bei uns ist sie so viel ruhiger und entspannter. Ich habe angefangen die Ideen von Fred Rai umzusetzen und das läuft alles super mit ihr.
Pferde sind eine der wenigen Spezies, die keinen Schmerzlaut haben. Wenn sie einen hätten, würde sich niemand mehr ein Rennen oder ein Springturnier anschauen. Denn wer will schon hören, dass den Tieren die da über die Bahn oder den Parkour getrieben werden ständig Schmerzen zugefügt werden. Wenn die Pferde jedes mal aufschreien würden, wenn ihnen Jemand die Hacken oder gar Sporen in die Seite haut, mit einer Gerte zuschlägt oder am Mund rumreisst, wäre das alles nicht mehr so hübsch. Aber Pferde haben keine Möglichkeit ihren Schmerz zu artikulieren. Dadurch ist es z. B. auch möglich, dass irgendwelche perversen Tierquäler, Pferde auf Weiden abstechen ohne dass es jemand merkt/hört.
Fred Rai gehört den Menschen an, die gewaltloses Reiten betreiben. Zuerst klärt man mit dem Pferd wer der Chef ist. Das läuft über Signale die das Pferd versteht. Und wenn das Pferd Dich als Leittier annimmt tut es sowieso alles für Dich. Die Pferde werden dann mit Hilfe Deines Körpers gelenkt (Du drehst Dich nach rechts - das Pferd folgt der Bewegung und geht nach rechts). Als Kontakt zum Kopf gibt es nur ein Bändele. Kein Zaumzeug.
So, genug Equidenexkurs. Wir brauchen einen Kumpel für Bo. Und zwar schnell. Sie ist zwar mit den Schafen ganz gut befreundet aber da muss jetzt ein weiteres Pony hin. Und wir suchen eigentlich ein kleines, älteres, sehr entspanntes Pony, auf dem die Kinder dann reiten können. Und ständig begegnen einem dann doch immer wieder hübsche supergelassene Tinker...
Wir werden sehen...
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hört sich total prima an, wie schön dass ihr so gut nachdenkt für bo. mein tochterknd steht jetzt schon voll auf pferde und ich halte schon mal ausschau nach einem hpf zum gewaltfreien reiten...grüße!!!
AntwortenLöschen...das freut mich für Euch.Dann hoffe ich findet ihr bald einen Freund für Bo. Tinker gehören zu meinen Lieblingspferden.
AntwortenLöschenLG Steffi
Man hört/liest ganichts mehr von euch...hoffe es geht allen gut!
AntwortenLöschenLG Steffi