Wenn im folgenden Text sehr kreative Schreibfehler auftauchen liegt das an meinem iPad, das zaubert immer ganz lustige Wörter in meine Texte hinein.
Die sind alle verrückt. Ich sitze gerade am Hamburger Hauptbahnhof. Ich bin in die große Stadt gefahren um zu arbeiten. Und jedes mal wenn ich hier aussteige und die Menschenmassen sehe und mich treiben lasse denke ich die selben Gedanken. Und wenn ich wieder im kleinen Haus am Deich bin, hab ich andere Sachen zu tun als die Eindrücke der Stadt aufzuschreiben. Aber jetzt sitze ich grad hier, warte auf meinen Zug (der kommt erst in einer Stunde) und kann ganz frisch alles aufschreiben was ich denke.
Die sind alle bekloppt. Ich auch. Dessen bin ich mir bewusst. Und es ist auch kein abfälliges überhebliches Gefühl. Einige male die ich hier war, wollte ich am liebsten gleich wieder in den Zug nach Hause steigen. Die Stadt ist laut und dreckig und die Menschen wirkten alle eklig. Die letzten Male ist es anders. Ich gehe durch die Strassen und muss die ganze Zeit amüsiert in mich rein grinsen. Alles voll mit grandiosen Selbstdarstellern. So bemüht. Teilweise so hübsche Menschen. Dann wieder ganz gruselig aussehende. Viele Menschen. Sehr viele. So viele Menschen sehe ich am Deich nicht in 10 Jahren. Die Stadt stinkt noch immer. Nach Pisse. Tschuldigung. Ich würde gerne Pipi schreiben, aber es stinkt definitiv nicht nach Pipi. Die alte Frau, die aus dem Bus aussteigt als ich einsteige riecht so und einige Strassenecken auch. Das ist eklig. Aber dafür sieht man so viel. Auf dem Weg zwischen dem blöden edel-öko-Klamottenladen, der keinen passenden Wollschlafanzug für die kleine Fluse hatte und dem Bahnhof gab es: B-Boys, einen Cellospieler, eine Singer-Songwriter-combo, einen Typ der zu Musik von yiann Tiersen mit einer Glaskugel äh... getanzt hat und einen Pianospieler samt Flügel. Ich muss unbedingt mit dem Krachmacher und der kleinen Fluse in die Stadt fahren und denen das zeigen. Eigentlich wollte ich ein bisschen einkaufen. Aber die wirklichnwunderhübsche Schlafanzughose in meiner Grösse hab ich nur eine Weile durch die Regale mit mir rum getragen und dann wieder weggehängt. Ich kann mir ja auch eine selber nähen. Wie schon erwähnt wollte ich für die kleine Fluse einen Schlafanzug aus Wolle kaufen. Die Nächte am Deich sind eisig und sie schläft grundsätzlich nicht unter der Decke. Sie hat dann immer eiskalte Beine. Ich bin die ganze Nacht damit beschäftigt sie zu wärmen. Aber es gab keinen hübschen Einteiler. Und ich gebe diesem Edel-öko-Laden sowieso nicht so gerne unser Geld. Dann lieber nach Ottensen zu dem kleinen Naturladen mit den Wollklamotten aus Dänemark. Aber nicht Heute. Ich will nach Hause. Jetzt hab ich lediglich zwei Gläser Alnatura Erdbeermarmelade und zwei Heliumballons als Beute dabei.
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Wie gut, daß ich Allergie habe und nix rieche in der Stadt. Sehen umso mehr. Meistens eher ZUviel.
AntwortenLöschenGrüsse in die "Einsamkeit":-)
Vielleicht kannst du einen kuscheligen Schlafanzug online bestellen. Wollsachen findet man bei Finkhof, Aßmus, Lotties (?) oder vielleicht auch manchmal gebraucht im Flohmarkt von naturwindeln.de.
AntwortenLöschenWir haben dasselbe Problem in der Nacht, mal zwei sogar;)
AntwortenLöschenIch bin dazu übergegangen, den Kleinen warme Strumpfhosen anzuziehen. Funktioniert super :)
Und ja... in der Stadt bin ich gar nicht gern. Zu viel wird mir das langsam. Seltsam, wenni ch bedenke, dass ich in der Stadt aufgewachsen bin. Man ändert sich wohl, wenn man länger ... ruhig... wohnt?
Liebe Grüße. maria
ich bestell für greta immer den hier http://www.pusteblume-shop.de/Nach-Marke-Hersteller/Cosilana/Cosilana-Overall-Schlafanzug-Wolle.html sehr gute qualität. was sind das denn für dänische wollsachen? würde mich sehr interessieren...
AntwortenLöschenmir gehts sehr ähnlich wie dir wenn ich in die stadt düse...erst freu ich mich und hinterher bin ich ziemlich ernüchtert und abgetan. viele herzliche grüße vom rhein!
...das mit den dänischen klamottis hätte mich auch interessiert..
AntwortenLöschenLG Steffi
bewusst wird einem die grausamkeit der stadt erst, wenn man lange genug in keiner war :-)
AntwortenLöschendann tritt ein entwöhnungseffekt ein und das menschenhirn baut nach und nach die, für ein leben in der stadt, notwendigen filter ab.
ungefilterte stadtinformation ist unglaublich energieraubend.
geht mir auch seit einigen jahren so, obwohl ich 20 jahre wien hinter mir hab...
liebe grüsse,
nelli