Mittwoch, 30. November 2011
Die Helden. Drei Bauern, eine Bäuerin, eine gelbe Beton/Stahl-Pyramide und ein Polizeitechniker, der viele Stunden an dem Ding gearbeitet hat.
Die Situation war relativ entspannt. Die Techniker arbeiteten. Die Einbetonierten wurden von einer Ärztin versorgt. Sie bekamen immer einen Gehörschutz und Schutzbrillen aufgesetzt sobald wieder geflext oder mit dem Bohrhammer gearbeitet wurde. Außerdem wurden sie in dicke Decken gewickelt und mit Polizeischilden geschützt. Allerdings durften die Seelsorger nicht zu ihnen. Ich hab mit einem gesprochen, weil ich dachte ich melde mich nächstes Jahr als Freiwilliger dafür. Das sind alles Pastoren und Diakone. Und sie haben vor dem Castortransport von der Polizeileitung zugesichert bekommen, dass sie immer zu den Aktivisten dürfen um ihnen beizustehen. Hier waren drei Seelsorger vor Ort. Die Bäuerin ist Gemeindemitglied von dem einen Seelsorger. Dass die Seelsorger zu den Aktivisten dürfen ist in einem Dienstbefehl an alle Polizisten gegangen. Und trotzdem hat der leitende Polizist vor Ort zu dem Seelsorger gesagt: "Na und? Ich kenn Dich nicht. Also lasse ich Dich hier nicht rein.".
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Diesen vier Menschen gebührt größte Hochachtung!
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